Nur zwei Tage nach der 0:2-Niederlage gegen Roter Stern Leipzig ging’s für die Lok-Kicker bereits wieder auf den Platz. Gegen den SV Klinga/Ammelshain verließ man ebenfalls als Verlierer den Platz, 2:5 lautete das Endresultat gegen den Muldentaler Kreisoberliga-Aufsteiger.

 

In der ersten Hälfte agierten beide Teams auf Augenhöhe, so dass der 1:1-Halbzeitstand absolut in Ordnung ging. Niegowski brachte die Gäste nach einer Flanke von rechts, die allerdings bereits im Aus war, vom Assistenten allerdings übersehen wurde, in Führung (38.). Kurz darauf vergab Drobniak die Chance zu erhöhen, als er vom Elfmeterpunkt an Kollrich scheiterte. Dieser, eigentlich Feldspieler, hütete an Stelle des verletzten Stammkeepers Kittel den Kasten und machte dies, ähnlich wie Sichardt zwei Tage zuvor, mehr als ordentlich.

 

Mit einigen Umstellungen kamen die Engelsdorfer aus der Pause und wurden mal wieder direkt kalt erwischt. Wieder war Niegowski zur Stelle und erzielte das 1:2 (49.). Branndenburger konnte zwar erneut ausgleichen (63.), in den letzten zwanzig Minuten mussten die Lok-Kicker allerdings dem Donnerstagsspiel sowie der dünnen Personaldecke deutlich Tribut zollen. Trotz eigener vernünftiger Vorstöße, bei denen wie allzu oft der letzte Pass fehlte, drehten vor allem die beiden polnischen Gastspieler der Ueberschär-Elf nochmal auf. Ritter vom Punkt (77.), Drobniak (82.) sowie erneut Niegowski (90.) profitierten davon und schraubten so das Ergebnis noch in die Höhe.

 

Nach drei Einheiten in der kommenden Woche, geht’s am Sonntag in Testpartie Nummer vier. Zu dieser gibt der TSV Großsteinberg ab 14 Uhr seine Visitenkarte im Leipziger Osten ab. mw

 

Engelsdorf: Kollrich - Thümmler, Weichert (C), Nöllner, Wolf - John - Möchen, Hacker, Jacobi, Koenigs - Brandenburger (Jama, Penno, Arnhold)

 

Tore: 0:1 Niegowski (38.), 1:1 Brandenburger (44.), 1:2 Niegowski (49.), 2:2 Brandenburger (63.), 2:3 Ritter (77., FE), 2:4 Drobniak (82.), 2:5 Niegowski (90.)

 

Schiedsrichter: Jirí Kostalek

Assistenten: Justin Reiche, Marco Bode

 

Zuschauer: 25

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