Nichts zu holen gab es für die Engelsdorfer beim Tabellenführer SV Tapfer am vergangenen Sonntagnachmittag. 0:3 hieß es am Ende aus Sicht der Gäste. Ein Ergebnis welches auch in der Höhe letztlich verdientermaßen ausfiel.
 
Trotz des 1:0-Erfolgs gegen Chemie kurz vor Ostern im Rücken, kamen die Lok-Kicker bei den ebenfalls ambitionierten Schönefeldern nie so richtig in die Gänge. Oft zu ideen- und vor allem mutlos agierte man quasi fast die komplette Spielzeit, so dass nie wirklich Zweifel aufkamen, wer am Ende die drei Zähler für sich verbuchen sollte.
 
Trotz zahlreicher guter Gelegenheiten, ging es mit einer knappen 1:0-Führung der Hausherren in die Halbzeitpause. Scharr nutze einen Abpraller per abgefälschten Schuss zum ersten Treffer nach einer halben Stunde (nicht wie fälschlicherweise angegeben in Minute 1 !). Nach Foulspiel an Kober im Strafraum lief SVT-Abwehrmann Hohl zum fälligen Strafstoß an, Kittel ahnte jedoch die Ecke und parierte glänzend.
 
Alles was sich die Lok-Kicker für die zweite Hälfte vorgenommen hatten, wurde praktisch mit Wiederanpfiff im Keim erstickt. Ein weiter Ball in den Sechzehner der Engelsdorfer wurde per Kopf zu Kober weitergeleitet, der wiederum nicht lang fackelte und direkt erhöhen konnte 2:0 (46.).
 
In der Folgezeit konnten die Mißlitz/Kühne-Schützlinge das Geschehen deutlich ausgeglichener gestalten. Immer wenn mal mutig und schnell kombiniert wurde, gab es gute Spielzüge zu sehen und die ein oder andere Gelegenheit, beispielsweise durch Brandenburger oder Alex Jacobi. Ein Lattentreffer sowie ein angebliches Abseitstor durch P. Jacobi waren dabei die besten Gelegenheiten.
 
Die letzten Minuten gehörten dann allerdings wieder der Wittmann-Elf, die durch Kobers Kopfballtor den Endstand markierte (76.) und durchaus noch die ein oder andere Möglichkeit ausließ. Doch auch so reichte es zum ungefährdeten Heimsieg, mit dem der SV Tapfer weiterhin souverän vornweg marschiert.
 
Dass der Gegner für die Engelsdorfer aktuell kein Gradmesser darstellt, war und ist sicher kein Geheimnis. Nichtsdestotrotz sollte man die Partie schnellstmöglich abhaken und sich auf die letzten sieben Spiele konzentrieren, in denen Gegner auf Augenhöhe warten dürften. Den Anfang macht hierbei das Heimspiel gegen SV Lindenau am kommenden Samstag. mw
 
Engelsdorf: Kittel - Koenigs (84. Thümmler), P. Jacobi, Tänzer (67. Schindler), Haller - John - Möchen, Weichert (C), A. Jacobi, Alrajab (51. Wolf) - Brandenburger
 
Tore: 1:0 Scharr (30.), 2:0 Kober (46.), 3:0 Kober (76.)
 
Schiedsrichter: Denny Werner
Assistenten: Rico Reinhardt, Thomas Sprechert
 
Zuschauer: 72

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