Einzug in die dritte Runde perfekt gemacht: Mit einem jederzeit hochverdienten 6:1-Auswärtssieg haben die Lok-Kicker die Hürde SV Blau-Gelb Kitzen genommen. Trotz einiger personeller Ausfälle, ließ man im südwestlichen Zipfel Leipzigs nichts anbrennen und erreichte somit letztlich ungefährdet die nächste Etappe im Wettbewerb.

Von Beginn an hellwach, wollten die Engelsdorfer möglichst zeitnah für klare Verhältnisse sorgen. Dies gelang zunächst sehr gut, als Weichert im Anschluss an einen Seidel-Schuss am schnellsten reagierte und den von der Querlatte zurück springenden Ball per Kopf versenkte (4.). Geduldig wurden Lücken im Abwehrverbund der tief stehenden Gäste gesucht. Der mehr als schlechte Untergrund machte es dem spielfreudigen Favoriten allerdings nicht immer leicht, Ball und Gegner ins Laufen zu bringen.

Aus der Ruhe bringen ließ man sich davon jedoch nicht. Nach Querpass von Seidel und Durcheinander im Kitzener Strafraum, flipperte die Kugel zwischen Jama und Penno hin und her. Letzterer war es dann schließlich, der zum 0:2 aus kurzer Entfernung vollenden konnte (25.). Alles lief nach Plan. Außer einer Möglichkeit, bei der Fleischer im Eins-gegen-Eins stark reagierte, ließ man zunächst nichts zu. In Folge einer Unzulänglichkeit beim Klärungsversuch, konnte Fleischer einen Schussversuch der Heimelf zum Ende der ersten Hälfte nur nach vorne abwehren, Rau staubte zum Anschlusstreffer ab (39.).

Mit Brandenburger für Schindler und im leicht veränderten 4-3-3 ging’s in die zweiten 45 Minuten. Diesmal dauerte es rund eine Viertelstunde, ehe erneut Weichert - diesmal auf Vorlage von Tänzer- den ersten Treffer der Halbzeit markieren konnte (61.). Keine zehn Minuten später war es Brandenburger, der eine Co-Produktion von Alex Jacobi und Tänzer vollendete (70.). Vier Zeigerumdrehungen im Anschluss prompt das 1:5, als erneut Brandenburger nach weitem Ball von Tänzer erfolgreich war (74.).

Die Engelsdorfer spulten die Partie bis zum Ende sehr souverän ab, der Widerstand der Heimelf war längst gebrochen. P. Jacobi aus der Ferne sowie Seidel im Sechzehner hatten kein Glück mit ihren Versuchen, ein Schuss vom eingewechselten Sichardt zischte ebenfalls am Kasten vorbei. Nach Zusammenspiel mit seinem Kapitän, war es schließlich Tänzer, der per sehenswertem Distanzkracher den Endstand herstellte (83.). Pünktlich pfiff Schiedsrichter Schwing ab, mit einem letztlich auch in der Höhe verdienten Erfolg brachten die Lok-Kicker das Spiel beim unterklassigen Gegner seriös ins Ziel.

Am kommenden Samstag geht’s dann wieder in der Meisterschaft um Punkte. Davon, dass es da deutlich schwerer werden wird, ist auszugehen. Mit dem SV Tapfer 06 Leipzig empfängt man keinen Geringeren als den aktuellen Tabellenführer an der Hans-Weigel-Straße. mw

Engelsdorf: Fleischer - Thümmler, P. Jacobi, John (72. Sichardt), Tänzer - Schindler (46. Brandenburger) - Seidel, Weichert (C), Penno (75. Ott) - A. Jacobi, Jama

Tore: 0:1 Weichert (4.), 0:2 Penno (25.), 1:2 Rau (39.), 1:3 Weichert (61.), 1:4 Brandenburger (70.), 1:5 Brandenburger (74.), 1:6 Tänzer (83.)

Schiedsrichter: Kevin Schwing
Assistenten: Uwe Ihle, René Burgold

Zuschauer: 20

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