Auftakt nach Maß: Mit einem jederzeit hochverdienten 5:0-Heimsieg sind die Lok-Kicker ins neue Spieljahr gestartet. Vom Anpfiff weg zeigte die Mißlitz-Elf eine couragierte Vorstellung und belohnte sich mit fünf teils wunderbar heraus gespielten Treffern selbst.

 

Nach kurzer Abtastphase machten die Hausherren ziemlich schnell klar, wohin die Reise gehen soll. Flüssige Kombinationen ließen immer wieder gefährliche Situationen entstehen, von denen Seidel nach gut einer Viertelstunde die erste aus Nahdistanz und nach Vorarbeit von Alrajab und Alex Jacobi nutzen konnte (16.). Gut zehn Minuten später war es der Vorlagengeber selbst, der nach weitem Freistoß von Neuzugang Tänzer am langen Pfosten goldrichtig stand (27.). Weitere gute Möglichkeiten durch Brandenburger oder den starken Koenigs blieben ungenutzt, so dass es mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause ging.
 
Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Gäste zwar einsatzfreudig und laufstark, spätestens am Sechszehner war bei P. Jacobi, Tänzer oder Friebel jedoch Endstation. Schlussmann Kittel verbrachte einen recht entspannten Nachmittag. Im Vorwärtsgang wurde versucht, schnellstmöglich für glasklare Verhältnisse zu sorgen. Nachdem Alex Jacobi - kurz vorher allein vorm VfB-Tor gescheitert - im Strafraum von den Beinen geholt wurde, gelang dies dann auch. Kapitän Weichert legte sich den Ball zurecht und schickte VfB-Keeper Petzold in die falsche Ecke - 3:0 (66.).
 
Drei Minuten im Anschluss machte sich der eingewechselte Penno auf den Weg Richtung Zwenkauer Gehäuse. Sein etwas verunglückter Abschluss erreichte den mitgelaufenen Brandenburger, der zum vierten Treffer einlochte (69.). Die Moral der Gäste war nun logischerweise vollends gebrochen, was die Engelsdorfer noch einmal ausnutzen konnten. Vom aufgerückten P. Jacobi initiiert, war es der vom Anhang lautstark geforderte Möchen, welcher das Netz noch einmal zappeln ließ. Hatte er kurz vorher noch einen Hochkaräter nach klasse Brandenburger-Zuspiel liegen gelassen, so machte er es diesmal besser und netzte staubtrocken zum Endstand ein (78.).
 
Die letzte Möglichkeit besaß P. Jacobi per Kopf, Petzold lenkte die Kugel noch gerade so um den Pfosten und verhinderte damit eine noch deftigere Zwenkauer Pleite. Somit blieb es beim 5:0, mit dem man sich seitens der Hausherren natürlich hoch zufrieden zeigte.
 
Weiter geht’s dann leider erst übernächstes Wochenende mit dem Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig II. Die Auswärtspartie gegen den LSV Südwest wurde auf Bitte der Gastgeber auf den 3. Oktober verlegt. mw
 
Engelsdorf: Kittel - Friebel (53. Schindler), P. Jacobi, Tänzer - Koenigs, Seidel (53. Penno), John, Alrajab - Weichert (C) - A. Jacobi (75. Möchen), Brandenburger
 
Tore: 1:0 Seidel (16.), 2:0 A. Jacobi (27.), 3:0 Weichert (66., FE), 4:0 Brandenburger (69.), 5:0 Möchen (78.)
 
Schiedsrichter: Jonas Seifert
Assistenten: Norbert Hannak, Tom Capelle
 
Zuschauer: 50
 
Bilder zum Spiel gibt's HIER!

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