5:2 in Lindenau, Pokal-Achtelfinaleinzug bei der SpVgg II, 3:0-Heimsieg gegen die SG Olympia 1896 Leipzig: Mit dem Erfolg gegen den Aufsteiger von der Mühlwiese konnten die Engelsdorfer die englische Woche optimal abschließen. Dank einer geschlossenen Kollektivleistung verdienten sich die Lok-Kicker die drei Punkte gegen zuletzt äußerst erfolgreiche Gäste redlich und zogen somit in der Tabelle an der Hielscher-Elf vorbei auf Rang sechs.

Die erste Hälfte der Partie verlief weitestgehend ausgeglichen. Beiden Mannschaften war ein gewisser Respekt voreinander durchaus anzumerken, das Hauptgeschehen spielte sich ohne große Höhepunkte meist zwischen den Strafräumen ab. Während die Gäste hauptsächlich auf Engelsdorfer Ballverluste lauerten um schnell auf Konter umzuschalten, waren die Hausherren um Ballbesitz und Spielkontrolle bemüht. Mehr als zwei jeweils halbgare Gelegenheiten auf beiden Seiten sprangen dabei allerdings nicht heraus, so dass es folgerichtig torlos in die Pause ging.

Mit Wiederbeginn änderten sich nach und nach die Kräfteverhältnisse immer mehr zu Gunsten der Lok-Kicker. Wichtige Zweikämpfe und zweite Bälle wurden fast ausnahmslos von den Gastgebern gewonnen, was sich nach einer Stunde Spielzeit dann auch bezahlt machen sollte. Einen feinen Pass von John auf Tänzer nahm dieser mit in den Lauf und beförderte die Kugel in gewohnt kompromissloser Art und Weise aus knapp 25 Metern ins lange Eck (60.).

Fortan lief es immer besser. Das am Mittwoch teilweise auf der Strecke gebliebene Selbstverständnis im Angriffsspiel kehrte zurück, klasse Spielzüge und sehenswerte Kombinationen ließen den Aufsteiger nicht nochmal zurück kommen. Eine Unachtsamkeit bei einer ansonsten durch die Bank weg konzentrierten Defensivleistung mündete in einer Gelegenheit für SGO-Angreifer Würzberger, der aus halbrechter Position jedoch verzog.

Als sich Koenigs über rechts energisch durchsetzen konnte und punktgenau auf Brandenburgers Kopf flankte, hieß es nach 70 Minuten 2:0 für die Mißlitz/Kühne-Elf. Sieben Minuten später stibitze der Torschütze einem Gegenspieler im Vorwärtsgang den Ball, zog Richtung Olympia-Gehäuse und legte im richtigen Moment quer auf den mitgelaufenen Schindler. Dieser erzielte seinen ersten Treffer im Herrenbereich und machte damit verdientermaßen den Deckel auf die Partie (77.).

„The trend is your friend“ - nun gilt‘s dran zu bleiben und den positiven Lauf ins letzte Hinrundendrittel mitzunehmen. Am kommenden Samstag geht’s erneut zu Hause ans Werk, Gegner wird dann die “Zweite“ von Lipsia 93 Eutritzsch sein. mw

Engelsdorf: Kittel - Koenigs, P. Jacobi, John (82. Wolf), Tänzer - Schindler (86. Jama) - Seidel, Weichert (C), A. Jacobi, Kaden - Brandenburger (78. Penno)

Tore: 1:0 Tänzer (60.), 2:0 Brandenburger (70.), 3:0 Schindler (77.)

Schiedsrichter: Paul Posselt
Assistenten: Stefan Gräfe, Jiri Kostalek

Zuschauer: 30

Bilder zur Partie gibt's HIER!

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